Als Dachgiebel wird die Wandfläche zwischen den beiden Traufen des Daches bezeichnet. Sie reicht hoch bis zum First und wird von den seitlichen Ortgängen, d.h. den geneigten Dachflächen, begrenzt. Der Giebel bildet demnach die senkrechte Stirnseite eines Gebäudes und ist nach außen hin deutlich sichtbar.

 

Je nach Gestalt und Konstruktion des Daches können die Größe und die Form der Giebel variieren. Egal ob Satteldach, Krüppelwalmdach, Tonnendach oder Pultdach – jede Dachform bringt ihre spezielle und außergewöhnliche Giebelform mit sich, die das Objekt zu einem Unikat werden lässt. Giebel können demnach dreieckig, trapezförmig, oder gebogen sein. Schaut man sich einmal genauer um, entdeckt man aber auch viele ältere Bauten mit geschweiften oder abgetreppten Giebeln, die dem Gebäude ebenfalls einen besonderen Stil verleihen.

 

Ebenso einzigartig können auch die zahlreichen Verkleidungsmöglichkeiten der Giebel auf das Objekt wirken. Ältere Bauten besitzen häufig eintönige und geistlose Außenwände, die bei Eigenheimbesitzern den Wunsch nach einer Sanierung wecken. Mit Aluminiumverkleidungen können moderne, aber vor allem auch praktische Lösungen geschaffen werden, die nicht nur optisch etwas hermachen, sondern das Objekt auch langfristig vor Witterungseinflüssen schützen. Dabei sollte besonders Wert auf langlebiges Material gelegt werden, um sich wiederholende Wartungsarbeiten und die dadurch anfallenden Kosten zu vermeiden.